Vergebung

Vergebung 

VERGEBUNG!

Jeder von uns wurde schon mal verletzt, oder hat selbst jemanden verletzt. Was war das für ein Gefühl?
Es ist zunächst wichtig zu verstehen, warum so etwas passiert.
Verletzte Menschen, verletzen Menschen!
Wenn wir sehen, dass jeder Mensch dunkle Seiten, Geheimnisse, Erlebnisse und Ängste hat (nicht nur
wir) gilt zu überlegen, ob es vielleicht nichts mit uns persönlich zu tun hat, sondern wir einfach zufällig
an dem falschen Ort, zur falschen Zeit waren? Haben wir es vielleicht einfach abbekommen, damit
dieser Mensch auf seine Verletzungen aufmerksam wird und hinschauen kann? Um sich selbst zu
vergeben und zu heilen? Oder haben wir selbst jemandem geschadet und können diesen Prozess in uns
beginnen?
Wenn wir es besser gewusst hätten, hätten wir es besser gemacht. Wir sind 95% Unterbewusstsein
und reagieren oft auf unser inneres Kind, das seine Bedürfnisse einfordert.
Selbstvergebung bedeutet sein Herz zu öffnen, um Raum für Liebe zu schaffen.
Es bedeutet auf keinen Fall das Geschehene gutzuheißen. Es bedeutet, im Hier und Jetzt, nicht mehr in
den Widerstand zu gehen, für etwas was schon geschehen ist.
Die Bedeutung die wir dem geben, ist entweder unser Gefängnis oder unsere Freiheit.
Wir wachsen in den Erfahrungen die nicht so schön waren und wir kommen in unsere
Selbstverantwortung.

Folgendes kannst du dich Fragen:

Warum habe ich das wirklich gemacht? Was war mein Grundbedürfnis dahinter?Wir wählen wer wir sein möchten! Es ist unsere Entscheidung! Opfer und Kopie unserer Erfahrungen,
oder frei zu sein?
Gehen wir einen Schritt weiter

Klassische Vergebung:

ist nach dem Täter Opfer Prinzip. Ich muss dem Täter vergeben und mich von
dem Schmerz lösen, dem Zorn und der Angst...
Man erhöht sich und schafft Distanz, bleibt aber trotzdem Opfer.

Radikale Vergebung 

hat kein Täter und kein Opfer und es gibt auch nichts zu verzeihen .
Wir machen hier nur Erfahrungen. Mit dem Ziel „Wachstum“. Wir gehen weg von negativem bewerten.
Das ist schwer, wenn die Wunde sehr frisch und tief ist, in dem Fall ist die klassische Vergebung erst
mal der erste Weg . Bis man es schafft, das gute darin zu sehen.
Doch hier legt man es nicht ab und man bleibt im Mangelgefühl.
Wieder haben wir die Entscheidung! Wollen wir zerbrechen, oder Freiheit und Selbstbestimmung ?
Verändern wir unsere Betrachtungsweise.
Statt einem anderen Menschen „nur“ zu verzeihen, weil man ihn für schuldig hält, (oder uns selbst)
gehen wir davon aus, dass es in Wahrheit, Gelegenheiten für persönliches Wachstum und mentale
Entwicklung sind.
Diese Methode hilft uns negative Emotionen wie Wut, Schuld oder Groll loszulassen, indem wir
erkennen, dass jede Situation einen höheren Sinn haben kann.

Ziel ist es, emotionale Freiheit und inneren Frieden zu erlangen.